Neu ist es sicherlich nicht, aber viele wissen es noch nicht. Radonhaltiges Wasser wird schon seit Jahrzehnten zur Heilung von rheumatischen Erkrankungen genutzt.
Radon ist ein Element, das aus Uran gewonnen wird. Es bleibt aber nur 20 Minuten im menschlichen Körper. Dieser Effekt wird von der Heilungstherapie ausgenutzt.
Eine dauerhafte Aussetzung dieses Stoffes ist aber lebensgefährlich, da es sich dennoch um eine radioaktive Strahlung handelt. Bei einer Behandlung wird Wasser mit Radon versetzt und über die Haut in den Körper aufgenommen. Eine andere Variante ist die über die Lunge, dann wird es durch die Luft übertragen.
Die Einsatzgebiete für diese Therapie sind vielseitig. Neben Atemwegs- und Lungenerkrankungen, kann es bei Hautproblemen, Allergien und nervenbedingten Erkrankungen eingesetzt werden.
Dabei soll der Stoff die Abwehrkräfte stimulieren. Allerdings werden wissenschaftliche Beweise von manchen nicht akzeptiert. Derart ist diese Therapieform umstritten.
Die Haut unterliegt mit den Jahren einem unaufhaltbaren Alterungsprozess. Sie verliert an Straffheit und Elastizität und in der Folge entstehen Falten. Falten sind also etwas völlig Natürliches. Dennoch spiegeln sie nur selten Lebensfreude und Elan wieder. Falten und Dynamik – zwei Begriffe, die nicht oder nur selten miteinander harmonieren. Das ist mittlerweile auch vielen Männern bewusst. Liften, Peelen und operative Schönheitskorrekturen sind längst keine Frauendomäne mehr. Gesundheitsbewusste und fortschrittlich denkende Männer stehen aber vor allem lang vorhaltenden und modernen Behandlungen aufgeschlossen gegenüber.
Mikrodermabrasion (Sandstrahler – oder Kristalle) hat die Aufgabe die Lücke zwischen schwachen und starken chemischen Peelings und der mechanischen Dermabrasion zu füllen. Die dadurch erfolgte mitteltiefe Abtragung der Haut stellt eine sichere Alternative zum tiefen Phenol
Peeling (Exoderm®) bzw. zum oberflächlichen Fruchtsäurepeeling (Neostrata®, ASA-Peeling®, usw.) dar. Bei der Mikrodermabrasion handelt es sich um ein wirksames Verfahren um das feine Faltenrelief (Feuchtigkeitsfältchen) der Haut zu glätten und die sonnengeschädigter Haut wieder gesund aussehen zu lassen. Der benötigte Zeitaufwand liegt dabei deutlich niedriger als bei einem ausschließlich chemischen Peeling.
Die Mikrodermabrasion zählt zu diesen modernen Behandlungen. Weiterentwickelt aus der Dermabrasion zählt sie zu den mechanisch-ablativen Verfahren und ist eine sehr sanfte und schonende Methode zur Regeneration und Verjüngung der Haut im Gesicht und am Körper.
Der heutigen Alltag ist oft geprägt von Stress und Termindruck. Daher ist es kein Wunder, dass immer mehr Menschen nach Erholung und Entspannung suchen. Das Schlüsselwort heißt Wellness. Der Wunsch nach einer eigenen Ruheoase zu Hause wächst stetig an, denn nur selten hat man Lust noch einmal wegzufahren in ein sogenanntes Wellness-Center.
Sauna und Solarium fallen vielfach bei dieser Überlegung weg, denn hierfür benötigt man ein ausreichendes Platzangebot, vielfach ist der Vermieter mit solchen Ein- um Umbauten auch nicht einverstanden.
Doch der Whirlpool stellt eine echte Alternative dar, denn die kleinen Sprudelbäder haben eine große Wirkung auf das Wohlbefinden. Dabei können sie auch therapeutischen Zwecken dienen, wenn eine regelmäßige Anwendung erfolgt.
Die kleinen Energiequellen können das gesamte Immunsystem deutlich kräftigen. Das Bad im Whirlpool stellt eine Mischung aus wohltuender Wärme und gleichzeitiger Massage dar, wodurch Schmerzen gelindert werden können. Als Therapie eignen sich Whirlpool Bäder beispielweise bei Schlafstörungen, Rheuma und Problemen mit der Bandscheibe.
Musste der Whirlpool vor einigen Jahren noch fest eingebaut werden, wie es bei Badewannen der Fall ist, so gibt es heute andere Möglichkeiten. Einige Hersteller bieten heute Whirlpools an, die einfach nur an dem vorgesehenen Platz hingestellt werden. Dies kann ein Platz im Garten, im Hobbykeller oder sogar im Garten sein. Die Installation des Whirlpools ist denkbar einfach und es ist nicht erforderlich, dass erst Wasserleitungen verlegt werden müssen. Auch Schmutz und Staub muss der Käufer solcher Whirlpools nicht befürchten, wie bei einem herkömmlichen Einbau. Diese Whirlpool sind in den verschiedensten Formen, Farben und Größen erhältlich, ganz nach den Wünschen der Kunden. So kann der Whirlpool nicht nur einer Person als Wellnessoase dienen, sondern auch der ganzen Familie. Es gibt Modelle, die bis zu sechs Personen Platz bieten.
Paraffinbad
Paraffin (Latein parum affinis, »wenig verwandt« bzw. »wenig reaktionsfähig«) bezeichnet ein Gemisch aus Alkanen (gesättigte Kohlenwasserstoffe) mit der allgemeinen Summenformel CnH2n+2.
Ein Paraffinbad wird bei der Hand- und Fusspflege eingesetzt. Dabei werden die Hände oder Füsse mehrmals, für kurze Zeit, in das Paraffinbad Gerät gelegt, indem sich erwärmtes Wachs (Paraffin) befindet. Ihre Haut wird dabei mit einer angenehm warmen Wachsschicht überzogen, und anschließend werden die Hände oder Füsse in Folie und spezielle Handschuhe oder so genannten Füsslinge eingepackt. 
Das Paraffinbad bewirkt, dass die Haut anfängt zu schwitzen. So können sich die Poren sofort öffnen und die Durchblutung von Händen oder Füssen wird verbessert. Durch die Ummantelung bleibt die erzeugte Feuchtigkeit in der Haut. Nach etwa 15-20 Minuten wird das Paraffin wieder von den Händen oder Füssen entfernt.
Das Paraffinbad wird in erster Linie zur kosmetischen Pflege der Haut verwendet. Man setzt es ein, um die Haut zu erneuern, sie schön weich zu machen, und ihr ein glattes, reines und perfekt gepflegtes Aussehen zu verschaffen. Das Paraffinbad wirkt außerdem durchblutungsfördernd, was sich ebenfalls positiv auf das äußere Erscheinungsbild der Haut auswirkt. Das Paraffin ist eine ganz besondere Wohltat für trockene Haut. Denn bei dieser Wellness Behandlung bekommt diese eine Extraportion Feuchtigkeit. Im Normalfall macht man das Paraffinbad ca. 1-mal im Monat.
Delfine als Wunderheiler? Immer mehr Delfinarien bieten die Begegnungstherapie mit den sanften Meeressäugern an, und der Ansturm ist groß. In den 80er Jahren von Psychologen in Florida entwickelt, hat die Delfin-Therapie schnell weltweit Verbreitung gefunden. Im Januar 2008 veröffentlichte die WDCS (Whale and Dolphin Conservation Society) eine umfassende Studie zur Delfintherapie. Diese Form der tiergestützten Therapie wird immer populärer. Die Dolphin Assisted Therapy (DAT) wurde in den 1970er Jahren in Florida entwickelt und ist inzwischen weltweit verbreitet. Sie verspricht Heilung oder Linderung von Krankheiten und Behinderungen. Besonders Berichte über an Wunder grenzende Wirkungen bei behinderten Kindern haben die Öffentlichkeit beeindruckt. Vereine wurden gegründet, um einzelnen Patienten diese extrem teure Therapie zu ermöglichen, Eltern betroffener Kinder werben im für Internet für Spenden. In der WDCS-Studie wurde wissenschaftlich überprüft, ob durch eine Delfintherapie messbare Erfolge erzielt werden. Dazu wurden alle bisher vorliegenden Veröffentlichungen einer kritischen Analyse unterzogen.
Im Gegensatz zu anderen tiergestützten Therapiemaßnahmen, z.B. mit Pferden, wird die Delfintherapie ganz unspezifisch eingesetzt. Versprochen wird Hilfe bei Depressionen, Bewegungsstörungen, ADHS (Hyperaktives Syndrom), Störungen der Sprachentwicklung, Down-Syndrom, Autismus, zerebraler Lähmung, Magersucht, Lernstörungen, posttraumatischem Syndrom, Aids, Krebs, Stress und weiteren psychischen und körperlichen Krankheiten und Behinderungen.
Shiatsu (jap. 指圧, shi = Finger, atsu = Druck) ist eine in Japan entwickelte Form der Körpertherapie, die aus der traditionellen chinesischen Massage (Tuina) hervorgegangen ist. Am Anfang des 20. Jahrhunderts wurden in Japan verschiedene Formen der energetischen Körperarbeit und manuellen Behandlungsmethoden kombiniert und unter dem Namen Shiatsu vereint, um sich von den reinen Entspannungsmassagen abzugrenzen. Wörtlich übersetzt bedeutet Shiatsu „Fingerdruck“, die Behandlung umfasst jedoch weit mehr: Zur Berührung wird der ganze Körper eingesetzt. Dabei arbeitet der Behandelnde weniger mit Muskelkraft als mit seinem Körpergewicht und versucht, während der Behandlung eine „energetische Beziehung“ zum Klienten herzustellen (Energie hier im Sinne von Qi ). Vom Behandelnden ist Achtsamkeit, Sensibilität und Offenheit gefragt.
Der Ursprung der Übungen liegt weit zurück, schon im Zhuangzi werden bestimmte Formen angedeutet und aus der Zeit der Han-Dynastie liegen Seidenbilder vor. Der Name “Qigong” wurde zum ersten Mal von dem Daoisten Xu Xun aus der Jin-Zeit verwendet und er bezeichnet seitdem bestimmte Übungen in der Kampfkunst.
In der Geschichte Chinas hat diese Praxis als Gesundheitsvorsorge immer eine große Rolle gespielt, wurde aber auch für religiös-geistige Zwecke, insbesondere im Daoismus, Buddhismus und Konfuzianismus, eingesetzt und in den Klöstern überliefert.
Lesetipp: Kranich Qigong,
Die Bezeichnung Qigong für diese Übungen findet jedoch erst seit den 50er Jahren des 20. Jahrhunderts Verwendung und die unterschiedlichen Stilarten des Qigong sind zum Teil ganz neue Entwicklungen, die jedoch auf den jahrtausendealten Traditionen basieren. In den Fünfzigerjahren wurde der Name Qi Gong von dem Arzt Liu Guizhen für diese Gesundheitsübungen verwendet, der in seiner Arbeit Techniken alter Tradition zur Förderung und Stabilisierung des Energiehaushaltes des Körpers und zur Behandlung von Krankheiten verwendete.
Sauna ist für viele Menschen Entspannung pur – gerade zur kalten Jahreszeit. Nach Angaben des Deutschen Saunabundes sind mehr als 30 Mio. Deutsche regelmäßige Saunagänger. Der Zauber eines Saunaganges, öffentlich wie auch in einer privaten Sauna, ist vor allem im Winter zu verspüren. Auch für Diabetiker ist die Sauna natürlich nicht tabu; sie sollten aber einige grundlegende Regeln beachten, um problemlos zu saunieren.
Wer sauniert, sollte dies regelmäßig tun – am besten ein- bis zweimal pro Woche. Und man sollte mindestens 2 bis 3 Stunden Zeit einplanen, um tatsächlich die Hektik des Alltags vor der Türe zu lassen.
Unsere Körpertemperatur wird unter nahezu allen Bedingungen auf konstant 37°C gehalten. Während des Saunabadens steigt zunächst einmal die Hauttemperatur von etwa 32 auf nahezu 42°C; hierdurch kommt es zu einem Temperaturfluss von außen nach innen, die Kerntemperatur steigt um etwa 1 bis 2°C – so, als hätte man Fieber. Das Schwitzen wird verursacht durch 2 Mio. Schweißdrüsen; hierdurch versucht unser Körper überschüssige Hitze loszuwerden. Die kurzfristige Erhöhung der Körpertemperatur (Hyperthermie) führt zur Umsatzsteigerung verschiedener Stoffwechselvorgänge – eine der gewünschten günstigen Wirkungen der Sauna.
Der Saunagang sollte im Schnitt nur 8 bis 12 Minuten dauern, die Kerntemperatur dadurch nur kurzfristig um 1 bis 2°C aufgeheizt werden. Also: lieber kurz und heiß als lang und lau saunieren. Also: Eher kurz auf der oberen Stufe der Bank sitzen als lange auf der untersten zu dösen. Am meisten schwitzt man auf der obersten Bank.
Gelassenheit, Ruhe und einen kühlen Geist, dies erreichst du mit dieser fortgeschrittenen Variante der Yoga Atem Übung – Sitali Pranayama.
Nach dem Verständnis der Yoga-Philosophie ist der menschliche Körper mit einem Netz aus 72.000 sog. Nadis (Energiebahnen) durchzogen (ähnlich den Meridianen in der Traditionellen Chinesischen Medizin), in denen die Lebensenergie Prana zirkuliert. Bei vielen Menschen (vor allem in der westlichen Zivilisation) sind viele der Nadis nicht mehr durchlässig, welches nach Auffassung der Yogalehre zu einem mangelnden psycho-physischen Gleichgewicht führt. Eines der Ziele des Yoga ist, die freie Zirkulation der Energie auf allen Ebenen zu gewährleisten. Unterstützend sind eine geeignete Ernährung, viel frische Luft, ein gesundes einfaches Leben sowie Asanas, Pranayama und Meditation.
Schon vor 3000 Jahren haben die Perser Tierhäute mit Wasser gefüllt, um darauf zu schlafen. Einige schwören darauf und andere widerum halten es für gesundheitsschädlich- das Wasserbett.
Immerhin schlafen wir nahezu ein Drittel unseres Lebens, da sollte man sich schon so gut wie möglich betten. Natürlich findet man für jede der beiden Ansichten ausreichend Studien, die genau das belegen, was das andere Lager bestreitet. Wie auch immer, ich zumindest habe schon häufiger die Gelegenheit bekommen, in einem Wasserbett zu schlafen. Eine Schulfreundin besaß eins und ich habe es geliebt bei ihr zu übernachten. Doch wie gesund ist es denn nun tatsächlich? weiterlesen »