Viele denken bei dem Wort Vollwertkost zunächst an karge Körnerkost, aber diese Form der Ernährung hat noch viel mehr zu bieten, als Körnerbrei oder braunem Reis. Der Hauptbestandteil der Ernährung sind pflanzliche, frische Lebensmittel.
Diese werden von Milch und Milchprodukten ergänzt. Zucker ist zu vermeiden und tierische Produkte sollten nur in geringen Mengen zu sich genommen werden. Vollkornartikel, Obst, Gemüse, Kartoffel, Hülsenfrüchte, Milch und Milchprodukte sollten den Hauptbestandteil der Nahrung bilden, die sie schonend und ohne viel Fett zubereiten sollten.
Unter vollwertig versteht man, dass man das ganze Lebensmittel zu sich nimmt. Das heißt, Äpfel sollten zum Beispiel mit Schale und Kern gegessen werden. Dies lässt sich auf die meisten Früchte übertragen. Selbst Kartoffeln werden von echten Vollwertkost- Fans nicht geschält.
Die Vorteile der Vollwertkost sind nicht von der Hand zu weisen: Sie nehmen mehr Vitamine, Mineral- und Ballaststoffe mit der Nahrung auf und leiden so weniger an Mangelerscheinungen. Das Osteoporoserisiko sinkt durch den Verzicht von Zucker, Weißmehl und die größere Menge an Mineralstoffen erheblich.
Sie verzichten auf die in der Industrienahrung enthaltenen künstlichen Vitamine, die eh nicht wirken und auf unerforschte Zusatzstoffe, von denen man oft noch nicht weiß, wie sie dem Körper schaden. Vollwertkost macht mit weniger Nahrung schneller satt und ist somit auch eine gute Diätmethode. Sie führen ihrem Körper eine längere Zeit Energie zu und fühlen sich somit auch selbst besser.
Fazit: Man sollte Lebensmittel so natürlich wie möglich verzehren. Wenn sie sich besser und gesünder fühlen möchten, dann sollten sie ihre Ernährung entsprechend umstellen.
Vitale, gesunde, erwachsene (ausgewachsene) Menschen können in der Regel ohne Bedenken eine Fasten-Kur in Eigenregie zu Hause durchführen.
Das Fasten ist bereits so alt, dass schon Hippokrates, der Urvater der abendländischen Medizin, einige gewichtige Worte zum Fasten gesprochen hat.
Fasten wurde früher als Reinigung des Körpers und der Seele angesehen und wurde ursprünglich aus religiösen Gründen durchgeführt. Heute wird das Fasten meist als Maßnahme zur sogenannten “Entschlackung” betrachtet. Es soll zur Vorbeugung und Behandlung aller möglichen Krankheiten durchgeführt werden.
Meistens beginnt man eine Fastenkur mit einer Reinigung des Darms. Durch Einnahme von Salzlösungen, Sauerkrautsaft oder Einläufe werden die Verdauungsreste ausgeschwemmt. Wenn dem Körper keine Nahrung mehr zugeführt wird, greift der Organismus auf die Reserven (Eiweiß, Fett und Kohlenhydrate) zurück.
Die Kohlenhydrate liegen in der Leber und in den Muskeln und reichen für etwa 24 Stunden. Danach geht es den Fettpolstern an den Kragen, Fett wird nebenbei zum Hauptbrennstoff umgewandelt. Der Körper muss das Gehirn, das Nervengewebe, die roten Blutkörperchen und das Nierenmark mit Glukose versorgen. Nach etwa 3 Tagen verschwindet das Hungergefühl. Einige Tage später beginnt die Eiweißsparphase. Der Körper holt seine Energie zu 95 Prozent aus körpereigenem Fett und baut nur mehr 20 Gramm Eiweiß pro Tag ab. Diese (dritte) Phase kann Tage bis Wochen dauern, je nach Ausmaß der Fettdepots.
Heilfasten ist ein gebräuchliches und bekanntes Naturheilverfahren und wirkt sich auf folgende Krankheiten positiv aus: Rheuma, Gallenblasenleiden, Bluthochdruck, Venenprobleme, Übergewicht, Neurodermitis, Nahrungsmittelallergie, Schuppenflechte, Migräne und leichtgradige Depressionen.
Eine Tantra-Massage soll im Menschen die innere sinnliche Energie wecken und im Körper ausbreiten, damit diese im Lebenslauf genutzt werden kann. Diese wird laut tantrischen Denkens durch sexuelle Stimulation ausgelöst, weshalb die Tantra-Massage einen eher verruchten Ruf hat.
Von Natur aus hat der Mensch das Bedürfnis gestreichelt zu werden, das in unserer heutigen Gesellschaft viel zu sehr verkümmert, da wir kaum noch Streicheleinheiten bekommen. Tantra möchte uns zur Ruhe und Gelassenheit und zur Berührung von fremden Menschen zurück bringen. Um dies zu erreichen wir bei der Tantra-Massage die Verspannung der Muskelpartien gelöst und die Durchblutung gefördert. Hierdurch werden selbst die inneren Organe besser durchblutet und der Körper entspannt sich und empfindet Wohlbehagen.
Eine solche Massage dauert an die zwei Stunden und hat zum Ziel das Reine Wohlbefinden des Massierten. Hier wird der ganze Körper massiert ohne ausgelassene Stellen und es werden auch Hilfsmittel verwendet, die im Ermessen des Masseurs liegen. So ist zum Beispiel die Wellness-Massage mit Federn oder Haaren sowie Seidentüchern nicht selten. Wichtig ist bei der Tantra-Massage auch, dass der Intimbereich nicht ausgespart wird, denn laut tantrischem Denken liegt hier die Quelle aller Energie.
Für unsere westlichen Vorstellungen mutet es seltsam an, dass fremde Menschen den Intimbereich massieren. Darum hat die Tantra-Massage hier meist einen eher anrüchigen Ruf und wird als Rotlichtmilieu bezeichnet. Allerdings muss man ganz klar sagen, dass hierbei nicht Geschlechtsverkehr ausgeübt wird und auch nicht ein Orgasmus das Ziel ist, so also keinerlei sexuelle Stimmung zwischen Masseuse und Massiertem aufkommen soll. Statt dessen soll der sexuelle Lustgewinn und das Erwecken der Energie des Körpers die laut Tantra vom Intimbereich und der sexuellen Lust ausgeht, geweckt werden ohne Verbindung zur Masseuse.
Jeder Mensch tickt anders. Aber ticken tun wir alle. Forscher rätseln seit längerem über ihn nach, gänzlich erklärbar ist er nicht: Der menschliche Biorhytmus.
Fakt ist, wenn man sich mit seinem persönlichen Rhythmus beschäftigt, ist das der erste Schritt zu einem besseren Befinden. Wer die ihm zur Verfügung stehende Energie optimal nutzen möchte, der muss sich eine kurze Zeitlang selbst beobachten, um dann sein tägliches Verhalten entsprechend auf die innere Uhr abzustimmen. weiterlesen »
Bei dieser Massageform ist es wichtig, dass die Person, die massiert wird, nicht mitarbeitet und sich völlig entspannt.
Im Sitzen oder Stehen, die Augen schließen.Die Fingerkuppen auf der Kopfhaut aufsetzen und diese verschieben, so die ganze Kopfhaut durcharbeiten.
Mit den Fingern kreisende Bewegungen ausführen, vom Haaransatz zum Hinterkopf und vom Nacken zum Hinterkopf massieren.
In die Haare fassen, diese festhalten und ziehen – nur so stark, wie es angenehm ist. Zum Abschluss über die Haare streichen und die Hände ausschütteln. Die Kopfmassage hilft Stress abzubauen und stimuliert & aktiviert körpereigene positive Energien – ein Erlebnis, das Sie spüren und genießen sollten!
Es fördert die Entspannung von Körper und Geist,Ausschüttung von körpereigenen Endorphinen (Glückshormone),Kopfschmerzen, Migräne,Verbesserung der Konzentrationsfähigkeit,Positiver Einfluss auf das Denkvermögens,Lernhilfe für Schule und Studium,es hilft Stress abzubauen,Anregung des Haarwachstums,Aufheiterung bei schlechter Stimmung oder trüben Gedanken. Die ursprüngliche Formen dieser überlieferten Massage-Instrumente stammen aus der Kultur der australischen Aborigines, die mit ähnlichen Geräten bereits die verborgenen Energiequellen einer Kopfmassage nutzten.
Massage bedeutet arabisch: „berühren, betasten“, die
mechanische Einwirkung auf die Haut und die unter ihr liegenden Gewebe unter Anwendung
verschiedener Handgriffe oder Techniken, v. a. zur Steigerung der Durchblutung und örtliche Freisetzung von körpereigenen Wirkstoffen.“(MEYERS TASCHENLEXIKON 1999, S.2162).
Das Vertiefen von Wissen über Theorie sowie Praxis der Massage mit Kindern, vor allem
mit Kindern mit einer Behinderung, das Aufzeigen von Schritten und Wegen, wie wir durch Massage den Kern eines Kindes erreichen, Gewinnen von neuen Kenntnissen zu diesem Thema, Sammeln von neuen Erfahrungen, Erfahrungsaustausch, Referat erhebt keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit. Zudem gibt es zu wenig
Literatur über Massage für Kinder mit einer Behinderung (vgl. GAMMA- WALZ,
MAAG 1998, S. 13)
Massage ist eine uralte Kunst,wieder neu entdeckt, nicht nur zur medizinischen Intervention,
sondern auch über spielerische Mittel und Wege zur Entspannung.
Ziel der Massage ist die Anregung und Orientierung der gesamten Wahrnehmung über den eigenen Körper, ganz besonders über die Haut, sowie über die Empfindungen der eigenen Lage im Raum und über das Aufnehmen von Informationen aus der Umgebung à Kombination aus diesen Bereichen, Stimulationsangebote sprechen und regen Kinder und
Jugendliche an.
Die totale Entspannung ist eine Wohltat für Körper und Seele. Es ist jedoch nicht so einfach sich richtig zu entspannen. Manchen Menschen fällt es wirklich schwer sich einfach mal zurück zu lehnen und zu relaxen.
Das Problem kennen sicher auch viele Mütter, die kaum Zeit für sich selbst finden. Energie aufzutanken ist für den Körper sehr wichtig, denn sonst gibt es Schwierigkeiten im „Betriebsablauf“. Die Zeit für sich selbst nutzen und durchatmen. Für alle stressgeplagten oder unentspannten Menschen ein paar hilfreiche Einsteigertipps.
Verwöhnprogramme mit Beautyprodukten sollten im Wochenprogramm eingeplant werden, um dem Stress zu entfliehen. Mit einer Tasse Tee oder Kaffee und einem guten Buch lässt es sich ebenso entspannen. Im Hintergrund leise Musik spielen und die Augen schließen – lassen Sie sich dabei von Niemandem stören, sondern genießen Sie die Zeit des Alleinseins. Versuchen Sie es doch auch mal mit Übungen zum Thema Relaxen.
In der Sonne liegen, sich bräunen lassen und sich ab und zu, mit einem Sprung ins Wasser, eine kleine Erfrischung verschaffen. In der letzten Woche war das durch aus möglich. Und dazu musste man noch nicht mal in den Urlaub fliegen. Das Thermometer zeigte mindestens 2o°C an, und was liegt da näher, als zu einem See oder aber ins nahegelegene Freibad zu fahren. Doch neben der erfrischenden Wirkung besitzt das Wasser noch weitere Qualitäten, die es unverzichtbar machen. weiterlesen »
Leider gehören die Füße zu den Körperteilen, die am wenigsten geschätzt und gepflegt werden. Dabei haben gerade sie weitaus mehr Aufmerksamkeit verdient. Sie tragen uns das ganze Leben lang bis über 160.000 km weit, das sind ungefähr 270 Millionen Schritte. Zudem lastet auf den Füße das ganze Körpergewicht des Menschen. Ausgestattet mit einer Vielzahl von Bändern und Muskeln sorgen diese für die notwendige Stabilität des Knochengewölbes , so dass sich das Gewicht optimal verteilen kann. Eine beträchtliche Leistung, doch werden die Füße dabei oftmals in viel zu enge und unbequeme Schuhe gesteckt. Am Abend wird ihnen zwar eine kurze Erholung gegönnt, doch schon am nächsten Tag gehen die Strapazen für die geplagten Füße wieder von vorne los.
Grund für Haltungsschäden und Rückenschmerzen können in der Tat auf eine Fehlentwicklung der Füße (wie zum Beispiel Senk-, oder Plattfüße) zurück gehen. Beachtet man allerdings einige Ratschläge von Ärzten und Orthopäden, läßt sich dem auf unkomplizierte Weise entgegenwirken. Zum Beispiel indem man schon beim Schuhkauf nicht nur auf die Optik, sondern
auch auf die Bequemlichkeit achtet. Einen guten Schuh macht vorallem das Fußbett aus, dieses gibt dem Fuß den notwendigen Halt. Möchte man seinen Füßen zudem etwas Gutes tun, sollte man sich ab und zu eine Fußmassage oder ein Fußbad gönnen. Das entspannt und fördert die Durchblutung. Schon in der Traditionellen Chinesischen Medizin ist bekannt, dass in den Füßen wichtige Reflexzonenpunkte sitzen, die bei der entsprechenden Stimulation (Fußreflexzonenmassage) positive Auswirkungen auf die Körperorgane haben. Besonders wirksam ist allerdings die einfachste Methode: einfach mal die Schuhe ausziehen und regelmäßig barfuß laufen. Dabei paßt sich die Fußstellung dem Untergrund an und die Muskulatur kommt richtig in Schwung. Außerdem tut es gerade während dieser warmen Zeit auch mal gut, den erhitzten Füßen etwas Luft zu gönnen.
Ein klangvoller Name für eine so matschige Angelegenheit. Tatsächlich stammt der Name Fango aus dem Italienischen und bedeutet heilender Schlamm. Natürlich handelt es sich dabei nicht um gewöhnlichen Schlamm, sondern als Fango wird ein Mineralschlamm aus Vulkanerde bezeichnet, der aus einer Region in Norditalien- den Euganeischen Hügeln- gewonnen wird. Schon in der Spätantike sollen die Römer die heilende Wirkung des mineralhaltigen Schlammes zu schätzen gewusst haben. Allerdings ist es für es für eine Fango-Anwendung notwendig, den Schlamm während eines Reifungsprozesses mit Algen, Mikroorganismen und Thermalwasser anzureichern. Nach ungefähr 60 Tagen ist der Fango für eine therapeutische Behandlung dann nutzbar.
Um nun den Körper mit der Fangomasse zu bestreichen, wird er zunächst erhitzt und anschließend auf eine Folie gegossen, bis er auf eine Temperatur von ca. 50°C abgekühlt ist. Danach werden die entsprechenden Körperpartien bestrichen, oder sogar der ganze Körper in die Folie eingepackt. Was danach folgt, kann sich jeder vorstellen: es wird geschwitzt. Ungefähr 20 bis 40 Minuten kann eine Fango-Wärmebehandlung dauern und wird oft noch durch eine Massage ergänzt. Durch die hohe Temperatur und die im Fango enthaltenen Mineralstoffe, wird der Blutkreislauf des Körpers angeregt, der Säurehaushalt der Haut und das Muskelgewebe wird stabiliesiert. Fango kann bei allen Beschwerden angewandt werden, bei denen die Wärmezufuhr zur Linderung und Heilung beiträgt. Schlamm macht nicht nur von außen schöner, sondern ist auch noch gesund. Wer als Lust hat zum Beispiel während einer Kur in den Genuß zu kommen, findet dazu sicher viele Angebote, für alle anderen findet sich bestimmt auch eine etwas unkonventionelle Möglichkeit …