Über die Mußestunden im Leben wurde schon viel geschrieben und philosophiert. Hier einige der besten Weisheiten zum Thema Entspannung und Erholung.
Schriftsteller, Philosophen, Politiker, Gelehrte – sie alle haben sich über das Wesen der Entspannung schon einmal Gedanken gemacht. Dabei sind teilweise einige ansehnliche Weisheiten herausgekommen, die uns nicht nur an das Wesen, sondern auch an die Wichtigkeit der Entspannung denken lassen. weiterlesen »
Tai Chi Chuan, kurz Tai Chi, wird auch Taijiquan genannt. Das chinesische Schattenboxen ist eine Kampfsportart, deren fließende Bewegungsabläufe den Körper auf sanfte Weise trainieren und gleichzeitig den Geist entspannen.
In China ist Tai Chi beziehungsweise Taijiquan geradezu ein Volkssport. Aber auch Millionen von Menschen in anderen Teilen der Erde starten ihren Tag mit den wohl durchdachten Übungen oder lassen ihn mit Taijiquan ausklingen. Auch in Deutschland findet Tai Chi Chuan immer mehr Anhänger. Besonders beliebt ist das Ausüben dieser Sportart im Freien, zum Beispiel in Parks, wo man seiner Gesundheit zusätzlich etwas Gutes tun und frische Luft schnappen kann.
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“All die tausend kleinen Gewohnheiten des täglichen Lebens bewusst zu erleben, ganz zu sein in jeder Handlung, in jeder Bewegung, mit Körper, Geist und Seele- das ist Zen” definierte Zen-Meister Dogan, der im 13. Jahrhundert das Zen in Japan einführte, und er fügte hinzu: “Zen erlernen und praktizieren bedeutet uns finden; uns finden bedeutet uns vergessen; uns vergessen bedeutet unsere ursprüngliche Natur finden.”
Zen besteht aus Theorie und Praxis. Praxis des Zen heißt Zazen, eine konkrete Meditation. Zazen im Sanskrit Dhyana, bedeutet Sitzen mit gekreuzten Beinen in Ruhe und tiefe Versenkung. Zen wird in der Form einer Haltung tiefer Konzentration “einfach zu sitzen”.
Einfach zu sitzen heißt, Körper und Geist sind intensiv einbezogen, konzentriert und versenkt in die Zazen-Haltung. Durch kontinuierliches Üben fördert man positive Veränderungen: Gelassenheit und Konzentrationsfähigkeit nehmen zu. Selbstbewusstsein sowie Entscheidungssicherheit werden gestärkt, weil die Gedanken und Emotionen klarer und mit mehr Abstand betrachtet werden. Man kann beobachten wie ruhiger alles wird, wie Gefühle in einem selbst aufsteigen und wieder verschwinden, wie Geräusche oder Gerüche eindringen und wie man auf all dies reagieren wird. Diese Form der Meditation ist weder von der Kultur noch von der Religion abhängig.
Die gesamte Gesellschaft trägt Verantwortung für sich und andere. Je höher die persönlichen und beruflichen Anforderungen steigen, ist es umso wichtiger zu unterscheiden und erkennen zu können, wie die eigene Sachlage aussieht und wie man am besten selbst damit umgehen kann.
Aufgrund der laufenden Projekte sind in diversen Firmen Mitarbeiter gestresst, der Leiter der Abteilung hat bestimmte Vorgaben, die er leisten muss und die Eltern haben Kinder. Zen hilft allen Personen dabei den Alltag besser zu bewältigen und ist eine Oase zum Kraftschöpfen und zum Energie tanken.
In vielen Kulturen sowie spirituellen Praktiken stellt die Meditation eine wirkungsvolle und grundlegende Übung dar, um sich dem Tagesgeschehen zu entziehen und das Bewusstsein nach innen zu lenken.
In den fernöstliche Religionen, wie zum Beispiel dem Buddhismus oder Hinduismus, dient die Meditation der Vertiefung mit dem Erreichen des höchsten Ziels- der Erleuchtung. Doch auch ohne den religiösen Hintergrund kann das Meditieren dabei helfen, Distanz zu dem unäufhörlichen Gedankenstrom zu bekommen, der unsere Wahrnehmung bestimmt. Ziel der Meditation ist es, auf eine entspannte und doch bewußte Art in uns selbst zu ruhen und sich solange von Gefühlen und Gedanken freizumachen. Auf diese Weise sind wir in der Lage uns in einen Zustand völliger Ruhe und Stille zu versetzen und ganz in dem Moment zu verweilen. Gelingt es einem, selbst nur für kurze Zeit, wird man merken, wie erholsam und entspannend Meditation sein kann.
Die meisten Meditationstechniken gehen zwar auf religiöse Praktiken zurück, werden jedoch von vielen Schulen auch ohne diesen Kontext vermittelt. Es lassen sich dabei zwei Richtungen erkennen. Die eine Meditationstechnik wird im Sitzen und in völliger Ruhe praktiziert und wird daher als passive oder kontemplative Meditation bezeichnet. Eine weitere Form der Meditation ist hingegen eher aktiv, das heißt das Bewegung und das Singen von Mantren zur Ausführung dazugehören, wie es zum Beispiel auch bei Yoga angewandt wird. Für welche der Formen man sich entscheidet hängt allein von dem eigenen Zugang ab. Es soll sich für einen in erster Linie gut anfühlen und man muss nicht krampfhaft bemüht sein, irgendwelchen Anleitungen zum entsprechen. Schließlich geht es ja darum, sich von den üblichen Zwängen zu lösen und den Gedanken und dem Verstand soetwas wie einem “Leerlauf” zu gönnen. Hilfreich ist in jedem Fall, für die ersten Male unter Anleitung zu meditieren. Dazu kann man sich u.a. bei den örtlichen Krankenkassen über Meditationskurse informieren. Schließlich ist es unbestritten, dass die Meditation sowohl entspannend für den Geist und den Körper ist.