Jugend ist nicht ein Lebensabschnitt -Jugend ist ein Geisteszustand.Sie ist Schwung des Willens, Regsamkeit der Phantasie, Stärke der Gefühle,Sieg des Mutes über Feigheit, Triumph der Abenteuerlust über die Trägheit. Niemand wird alt, weil er eine Anzahl Jahre hinter sich gebracht hat. Man wird nur alt, wenn man seinen Idealen Lebewohl sagt.Mit den Jahren runzelt die Haut,mit dem Verzicht auf Begeisterung aber runzelt die Seele.Du bist so jung wie deine Zuversicht,so alt wie deine Zweifel.
Die „Vaya Sthapan“-Kur (Sanskrit: „Bewahre dein Alter“). Sie basiert auf der indischen Heilkunde Ayurveda („Wissen vom Leben“) und wird mit Erkenntnissen aus der brandneuen Heidelberger Studie bestätigt. Von Januar 2003 bis Juli 2004 wurden bei 46 „Vaya Sthapan“-Teilnehmern (Durchschnittsalter: 55) über 100 Körperwerte geprüft. Ergebnis: messbar positive Effekte auf Herz und Kreislauf, körperliche und geistige Leistungsfähigkeit, Immunsystem, Stoffwechsel und Haut. Dabei gilt: Je besser diese Bereiche funktionieren, desto jünger bleiben wir – ganz gleich, welches Alter auf dem Papier steht. Die „Vaya Sthapan“-Kur basiert auf vier Therapie-Säulen. Jede trägt zur Verjüngung der Körper- und Hirnzellen, der Muskeln und des Bewegungsapparats bei.
In der Sonne liegen, sich bräunen lassen und sich ab und zu, mit einem Sprung ins Wasser, eine kleine Erfrischung verschaffen. In der letzten Woche war das durch aus möglich. Und dazu musste man noch nicht mal in den Urlaub fliegen. Das Thermometer zeigte mindestens 2o°C an, und was liegt da näher, als zu einem See oder aber ins nahegelegene Freibad zu fahren. Doch neben der erfrischenden Wirkung besitzt das Wasser noch weitere Qualitäten, die es unverzichtbar machen. weiterlesen »
In der ayurvedischen Gesundheitslehre gilt es als anerkannt, dass die Ernährung ein wichtiger Bestandteil des gesunden Lebens darstellt. Angeglichen an die körpereigene Konstitution gibt es bestimmte Rezepte und Gewürzmöglichkeiten in der ayurvedischen Küche, die aufgrund ihrer Eigenschaften gesundheitserhaltend oder bei Krankheiten sogar heilend wirken sollen.
Man unterscheidet dabei zwischen drei Doshas “Vata”, “Pitta”, “Kapha”. Diese drei Funktionsprinzipien wirken im Menschen, sowie auch in der Natur und leiten sich von den 5 ayuverdischen Elementen: Raum, Luft (Vata), Feuer (Pitta), Wasser und Erde (Kapha) ab. Allerdings herrscht bei jedem Menschen eine individuelle Mischform der drei Doshas vor. Stehen diese in einem ausgewogenen Verhältnis zueinander, nennt man diesen Zustand “Prakriti”. Wird dies aber durch falsche Ernährung oder nachteilige Angewohnheiten gestört, sieht man in der ayurvedischen Lehre darin den Grund für Krankheit und Unausgeglichenheit. Diesen Zustand nennt man “Vrikriti”.
Um dem entgegen zu wirken, empfiehlt Ayurveda unterschiedliche Therapien, wie zum Beispiel Massagen oder eine besondere Ernährung, um ein Gleichgewicht der Doshas zu erreichen. Dabei wird darauf geachtet nur Nahrungsmittel auszuwählen, die vom menschlichen Organismus vollständig verarbeitet werden können. Es soll vermieden werden, dass für den Körper schädliche Abfallprodukte (Ama) zurück bleiben. Auch soll darauf geachtet werden, den Magen nie mehr als bis zu 2/3 zu füllen, da ansonsten die Verdauungstätigkeit dem Körper unnötige Energiereserven kostet. Ganz wichtig ist es, ausreichend zu trinken. Mindestens 2 -3 l Flüssigkeit sollte man zu sich nehmen, allerdings nie zu kalte, sondern überwiegend warme Getränke.
Für die Gewichtung der Mahlzeiten gilt ähnliches wie in dem Sprichwort: “Iß morgens, wie ein Kaiser, mittags wie ein König und abends wie ein Bettler.” Die Hauptmahlzeit ist nach der ayurvedischen Lehre das Mittagessen. Hat man allerdings abends mal richtig schön geschmaust, kann man dafür am nächsten Morgen auf ein ausgedehntes Frühstück verzichten und lieber etwas mehr trinken. Ansonsten darf man sich ruhig mal auf die Signale des Körpers verlassen und diesen folgen, schließlich weiß der ganz genau, was ihm gut tut.
Der Frühling ist ausgebrochen und mit ihm beginnt die Zeit, in der ich die Lust verspüre Groß-Reine zu machen. Mal wieder das Zimmer ausmisten und die Winterklamotten in den Keller packen steht genauso auf dem Programm, wie dem Körper auch mal eine Art von “Revitalisierung” zu gönnen.
Ein bis zwei Mal im Jahr wird aus heilkundlicher Sicht dazu geraten eine Fastenkur zu machen. Dabei soll man für einen bestimmten Zeitraum auf das Essen verzichten und stattdessen sehr viel Flüssigkeit zu sich nehmen. Auf diese Art wird insbesondere der Magen-Darmtrakt entschlackt und die sogenannten “Stoffwechselendprodukte”, die sich über das Jahr im Bindegewebe des Körpers angesetzt haben, werden ausgespült.

Doch ist das Heilfasten nicht als Extrem-Diät zu verstehen, um schnell den überflüssigen Winterspeck los zu werden. Ganz im Gegenteil soll dabei weniger die äußere, als vielmehr die innere Balance wiedergefunden werden. Im Vordergrund steht hierbei die Regulierung der Körperfunktionen, wie dem Blutkreislauf und dem Stoffwechsel. Da der Körper für den Verdauungsvorgang keine Energie mehr verbraucht, nutzt er statt dessen auf eine energiesparendere Weise die körpereigenen Reserven, wie Kohlehydrate und Fettdepots als Lieferant. Zwar wird in den ersten Tagen durchaus eine Gewichtsreduzierung eintreten, schließlich werden zu Beginn vor allem das Gewebe entwässert wird. Später jedoch pendelt sich der Gewichtsverlust auf ca. 100 – 300 g pro Tag ein.
Nach den ersten Tagen der Fastenkur setzt die Reduzierung von Magensäften ein, sodass auch das Hungergefühl nachlässt und einem bei dem Anblick von leckerem Essen nicht mehr das “Wasser im Munde zusammen läuft”. Nicht vergessen: Die Fastenzeit stellt nicht nur für den Körper eine Herausforderung dar, sondern ebenso auch für die Psyche. Daher ist es ratsam eine Heilfastenkur immer in ärztlicher Begleitung durch zu führen. Eine stabile gesundheitliche Verfassung ist als unbedingte Vorraussetzung zu verstehen. Schwangere Frauen, Chronisch Kranke, oder Menschen, die gerade eine schwerwiegende Behandlung hinter sich haben, ist von einer Fastenkur abzuraten.

Der Ablauf der Fastenkur wird in Absprache mit dem begleitendem Arzt festgelegt. Dabei gibt es unterschiedliche Ansätze, wie z.B. den Fastenplan nach Dr. Otto Buchinger, der neben Säften noch Gemüsebrühe als Kalorienlieferant vorsieht. Oder aber dem Molke-Heilfasten, bei dem wie der Name schon sagt, neben Säften und Wasser noch 1 l Molke /Tag zu sich genommen wird. Für welche der Kuren man sich auch entscheidet, wichtig ist während dessen auf alle- ja, ja auf alle- Genußmittel zu verzichten. Ruhe und eine entspannte Situation zu Hause sind ebenso wichtige Faktoren, die auf den Verlauf der Kur unterstützend wirken. Wenn nebenbei noch die Familie versorgt werden will oder man einen 12 Stunden Arbeitstag hat, sollte man es lieber lassen. Der Körper ist schon beschäftigt genug und nicht so belastbar wie ansonsten.

Also, lieber 10 Tage Urlaub nehmen!
Links:
Diese Fragen musste ich schon so manches Mal über mich ergehen lassen und konnte nebenbei auch noch eine kurze Einführung in die Ayurvedische Ernährungslehre geben. Nicht dass ich darin so bewandert wäre, doch von der Gewohnheit ganz gerne auch nur heißes Wasser zu trinken, lasse ich nicht mehr ab. Auch wenn ich trotz allem eher belächelt wurde, bei der nächsten Gelegenheit, wurde meinem Wunsch nach einer Tasse heißem Wasser ohne hochgezogenen Augenbrauen entsprochen.

In der ayurvedischen Gesundheitslehre besitzt die Ernährung eine besonders hohe Bedeutung. Caraka, ein vedischer Gelehrter rät:” Ohne die richtige Ernährung ist die Medizin wirkungslos, und mit der richtigen Ernährung die Medizin nicht nötig.” Bestechend einfach und doch sehr wirkungsvoll soll das regelmäßige Trinken von heißem Wasser sein. Dabei ist es nicht so wichtig möglichst viel davon zu trinken, sondern eher häufig über den Tag verteilt.
Das Wasser sollte dabei mindestens 20 min. ohne Deckel gekocht haben. Dadurch wird das belastete Wasser neu energisiert und zudem noch von Schadstoffen gereinigt. Über den genauen chemischen Prozess kann man sich auf der Webseite einer Naturheilpraxis hier informieren:
Anschließend soll man es in kleinen Schlücken noch möglichst heiß trinken. Der Genuss von heißem Wasser dient dem verbesserten Stoffwechsel, wodurch u.a. auch die Verdauung angeregt wird. Daher wird vor allem dazu geraten, ca. eine 1/2 Stunde vor den Mahlzeiten heißes Wasser zu trinken.
Klingt doch recht vernünftig, oder?