Die totale Entspannung ist eine Wohltat für Körper und Seele. Es ist jedoch nicht so einfach sich richtig zu entspannen. Manchen Menschen fällt es wirklich schwer sich einfach mal zurück zu lehnen und zu relaxen.
Das Problem kennen sicher auch viele Mütter, die kaum Zeit für sich selbst finden. Energie aufzutanken ist für den Körper sehr wichtig, denn sonst gibt es Schwierigkeiten im „Betriebsablauf“. Die Zeit für sich selbst nutzen und durchatmen. Für alle stressgeplagten oder unentspannten Menschen ein paar hilfreiche Einsteigertipps.
Verwöhnprogramme mit Beautyprodukten sollten im Wochenprogramm eingeplant werden, um dem Stress zu entfliehen. Mit einer Tasse Tee oder Kaffee und einem guten Buch lässt es sich ebenso entspannen. Im Hintergrund leise Musik spielen und die Augen schließen – lassen Sie sich dabei von Niemandem stören, sondern genießen Sie die Zeit des Alleinseins. Versuchen Sie es doch auch mal mit Übungen zum Thema Relaxen.
“All die tausend kleinen Gewohnheiten des täglichen Lebens bewusst zu erleben, ganz zu sein in jeder Handlung, in jeder Bewegung, mit Körper, Geist und Seele- das ist Zen” definierte Zen-Meister Dogan, der im 13. Jahrhundert das Zen in Japan einführte, und er fügte hinzu: “Zen erlernen und praktizieren bedeutet uns finden; uns finden bedeutet uns vergessen; uns vergessen bedeutet unsere ursprüngliche Natur finden.”
Zen besteht aus Theorie und Praxis. Praxis des Zen heißt Zazen, eine konkrete Meditation. Zazen im Sanskrit Dhyana, bedeutet Sitzen mit gekreuzten Beinen in Ruhe und tiefe Versenkung. Zen wird in der Form einer Haltung tiefer Konzentration “einfach zu sitzen”.
Einfach zu sitzen heißt, Körper und Geist sind intensiv einbezogen, konzentriert und versenkt in die Zazen-Haltung. Durch kontinuierliches Üben fördert man positive Veränderungen: Gelassenheit und Konzentrationsfähigkeit nehmen zu. Selbstbewusstsein sowie Entscheidungssicherheit werden gestärkt, weil die Gedanken und Emotionen klarer und mit mehr Abstand betrachtet werden. Man kann beobachten wie ruhiger alles wird, wie Gefühle in einem selbst aufsteigen und wieder verschwinden, wie Geräusche oder Gerüche eindringen und wie man auf all dies reagieren wird. Diese Form der Meditation ist weder von der Kultur noch von der Religion abhängig.
Die gesamte Gesellschaft trägt Verantwortung für sich und andere. Je höher die persönlichen und beruflichen Anforderungen steigen, ist es umso wichtiger zu unterscheiden und erkennen zu können, wie die eigene Sachlage aussieht und wie man am besten selbst damit umgehen kann.
Aufgrund der laufenden Projekte sind in diversen Firmen Mitarbeiter gestresst, der Leiter der Abteilung hat bestimmte Vorgaben, die er leisten muss und die Eltern haben Kinder. Zen hilft allen Personen dabei den Alltag besser zu bewältigen und ist eine Oase zum Kraftschöpfen und zum Energie tanken.
Es ist immer etwas schwierig, als Laie über medizinische Themen zu schreiben. Neulich hat mich jedoch jemand damit aufgezogen, Entspannung schön und gut, bei einer echten psychischen Erkrankung helfe aber das ganze “Gechille” wenig.
Dem möchte ich hier in aller Form widersprechen. “Gechille” ist zuerstmal das völlig falsche Wort. Bei den Entspannungsmethoden in der Medizin – ja, die gibt es – geht es weniger darum, sein Hirn auszuschalten und sich dösend über Musikwellen ins Nirvana treiben zu lassen, als vielmehr um die gezielte Entspannung einzelner Muskeln oder Körperteile.
Die Progressive Muskelrelaxation beispielsweise wurde um 1933 von einem Arzt namens Edmund Jacobson entwickelt. Dabei werden einzelne Muskeln im Körper gezielt angespannt und wieder entspannt. Gerade diese Methode wird häufig im Rahmen einer Verhaltenstherapie eingesetzt, sie dient also sehr wohl der Bekämpfung psychischer Probleme!
Ein anderes Beispiel ist das Autogene Training, welches bei richtiger Anwendung einen immensen Einfluss auf die menschliche Psyche haben kann. Zwar nimmt die Fähigkeit dazu bei Ausbildung psychotischer Tendenzen ab, bei gestressten Menschen wirkt es jedoch Wunder, was die Bekämpfung psychosomatischer Symptome betrifft.
Meditation, Yoga, Musik – Wer sich intensiv entspannt, der tut etwas für seinen Geist und beugt so auch einer psychischen Erkrankung vor.
Überhaupt ist “Entspannung” doch sehr selten rein körperlich gemeint. Es geht darum, dass Körper und Geist, die durch die Schizophrenie unser überkultivierten Welt getrennt wurden, sich meditativ näherkommen. Wenn das nicht gut für die Psyche ist, dann weiß ichs auch nicht…
In vielen Kulturen sowie spirituellen Praktiken stellt die Meditation eine wirkungsvolle und grundlegende Übung dar, um sich dem Tagesgeschehen zu entziehen und das Bewusstsein nach innen zu lenken.
In den fernöstliche Religionen, wie zum Beispiel dem Buddhismus oder Hinduismus, dient die Meditation der Vertiefung mit dem Erreichen des höchsten Ziels- der Erleuchtung. Doch auch ohne den religiösen Hintergrund kann das Meditieren dabei helfen, Distanz zu dem unäufhörlichen Gedankenstrom zu bekommen, der unsere Wahrnehmung bestimmt. Ziel der Meditation ist es, auf eine entspannte und doch bewußte Art in uns selbst zu ruhen und sich solange von Gefühlen und Gedanken freizumachen. Auf diese Weise sind wir in der Lage uns in einen Zustand völliger Ruhe und Stille zu versetzen und ganz in dem Moment zu verweilen. Gelingt es einem, selbst nur für kurze Zeit, wird man merken, wie erholsam und entspannend Meditation sein kann.
Die meisten Meditationstechniken gehen zwar auf religiöse Praktiken zurück, werden jedoch von vielen Schulen auch ohne diesen Kontext vermittelt. Es lassen sich dabei zwei Richtungen erkennen. Die eine Meditationstechnik wird im Sitzen und in völliger Ruhe praktiziert und wird daher als passive oder kontemplative Meditation bezeichnet. Eine weitere Form der Meditation ist hingegen eher aktiv, das heißt das Bewegung und das Singen von Mantren zur Ausführung dazugehören, wie es zum Beispiel auch bei Yoga angewandt wird. Für welche der Formen man sich entscheidet hängt allein von dem eigenen Zugang ab. Es soll sich für einen in erster Linie gut anfühlen und man muss nicht krampfhaft bemüht sein, irgendwelchen Anleitungen zum entsprechen. Schließlich geht es ja darum, sich von den üblichen Zwängen zu lösen und den Gedanken und dem Verstand soetwas wie einem “Leerlauf” zu gönnen. Hilfreich ist in jedem Fall, für die ersten Male unter Anleitung zu meditieren. Dazu kann man sich u.a. bei den örtlichen Krankenkassen über Meditationskurse informieren. Schließlich ist es unbestritten, dass die Meditation sowohl entspannend für den Geist und den Körper ist.
Das konventionelle Thermalbad kennt man ja. Eine mehr oder weniger schöne architektonische Bäderlandschaft mit den verschiedensten Wellnessangeboten. Langweilig. Richtig spannend wird das ganze erst im Zusammenspiel von Licht und Musik.
Ein ganz neues, avandgardistisches Badekonzept ist das von Liquid-Sound. Liquid Sound ist ein computergesteuertes Multimediasystem für den Einsatz von Klang und Licht über und vor allem unter Wasser. In einigen wenigen Bädern Deutschland gehören diese von Micky Remann konzipierten Licht- und Klanginstallationen bereits zum Badeerlebnis.
Es beruht auf der Idee, dass Wasser kein stummes Element ist, sondern, dass gerade unter Wasser unsere Sinne viel intensiver angesprochen werden und die Welt anders wahrnehmen. Die Schallschwingungen im Wasser umhüllen den menschlichen Körper im Winkel von 360 Grad, sollen das Gehör über Haut und Knochen erreichen und das fast fünf mal schneller als in der Luft.
Das Wasser soll nicht nur den Klang auf eine andere Art mitteilen, sondern auch als Massage dienen. “Sensible Schwingungsmuster beleben den Organismus von innen und außen, regen die Sinne und eine sinnliche Verbindung zur Seele an”, wie es auf der Homepage von Liquid-Sound heißt.
Ein geradezu schwereloses Ereignis, bei dem man die Welt um sich herum vergessen soll. Absolute Entspannung pur. Ausprobieren kann man dies in einigen wenigen Thermen Deutschlands – in den Toskana Thermen Bad Sulza und Bad Schandau oder im wieder eröffneten Liquidrom in Berlin (siehe Foto). Ein Besuch lohnt sich mit Sicherheit – und ist bei mir schon eingeplant. Demnächst mehr darüber.